Mittwoch, 30. März 2016

Im Garten und auf Balkonien geht es voran...

Das Wetter macht momentan immer noch was es will, aber zum Glück überwiegen seit ein paar Tagen die Stunden in denen die Sonne ab und an durch die Wolken scheint und es nicht regnet. Perfektes Gartenwetter also.
Letzte Woche haben wir den Baumarkt gestürmt und haben uns nach einem Kompostdingens umgesehen. Seit wir den Schrebergarten haben, haben wir keinen richtigen Kompostplatz und das sollte sich nun ändern. Unsere Wahl fiel letztlich auf einen zusammensteckbaren Gitterkomposter (... fragt nicht was das Sch***ding gekostet hat  smilie_wut_130.gif ) mit der Maße 80x80x70cm. So ist er schon gut, nicht zu schwer, stabil und erfüllt seinen Zweck. Bei dem einen soll es aber nicht bleiben, da kommt noch einer Marke "Eigenbau" aus Holz dazu. Bei meinem Vati liegt soviel Holz rum, was wir bekommen können, aber es ist immer die Frage wie es zu uns kommt. Schon blöd ohne Auto, aber ich habe meine beste Freundin ein wenig gebauchmiezelt, sie fährt es uns rüber  smilie_verl_047.gif
Säcke mit Blumenerde und Rindenmulch mussten auch noch mit.


Letzte Woche hatte ich die eingeweichten Zwiebeln gesteckt und diese sind schon richtig gut angewachsen und haben lange weisse Wurzeln gebildet. Da ich nicht alle Zwiebeln in ein Beet bekommen habe, musste ich sie auf zwei Beete verteilen. In einem sind eben Zwiebeln drin und ebenso drei Sorten Möhren (... ich kann es eben nicht lassen es zu versuchen), als Markierungssaat sind Radieschen dazwischen. Die restlichen Zwiebeln sind im späteren Tomatenbeet.
Das Erdbeerbeet wurde auch schon ausgeputzt. Das war eine Fummelarbeit die alten Blätter und das Laub da wegzumachen und die Senker die es nicht überstanden haben auszusortieren.
Die Blumenerde haben wir in die Beete gestreut und eingearbeitet. So kann alles noch etwas ruhen, bevor die Gemüsepflanzen gesät/eingesetzt werden. An Blumen kommen wieder Tagetes und Ringelblumen dazwischen. Der rote Staudenmohn wächst eh wieder wie er lustig ist.
Unsere Blumenbeete sind auch Unkrautfrei, wobei es sein kann das ich in meinem auch Sommerblüher mit entfernt habe.  Die sehen alle so unegal aus, wenn sie klein sind  smilie_sh_076.gif . Außer die alten Jungfern habe ich drin gelassen, die erkenne ich, aber alles andere... Ich habe ja noch genug was ich ins Blumenbeet streuseln kann, also ist es nicht so arg schlimm.


Auch blühen schon einige Frühjahrsblüher wie zum Bleistift die Puschkinia (links im Bild). Wusste gar nicht das ich in den Topf auch welche gesteckt hatte. Die Hyazinthen verströmen ihren schweren süßen Duft und die Tulpen gucken auch schon aus der Erde. Die Akeleien scheinen sich pudelwohl zu fühlen, denn sie haben sich vermehrt (... für viele ein Unkraut, aber ich finde sie wunderschön). Der Zierlauch trägt ebenfalls schon seine Blätter zur Schau genau so wie die Prärielilie.
Bei buddeln hat Männe noch ein Stück austreibende Schwarzwurzel (rechts im Bild) gefunden. Wurde gleich wieder in die Erde gestopft.

Hier ein paar Fotos die Männe mit seinem neuen Handy gemacht hat (... dazu gehört auch das neue Headerbild) welche ich besonders gelungen finde   smilie_love_319.gif

Gänseblümchen...
Eine Wolfsspinnenart, aber keine Ahnung welche...
Die erste Weinbergschnecke kriecht durch den Garten...

Auf Balkonien will es nicht so richtig losgehen, es ist wohl einfach noch zu frisch, also zu kalt. Mit den Chili  war ich eindeutig zu spät dran, denn die Pflänzchen sind nur zwischen 2 und 3 cm groß. Ob das noch was wird bezweifel ich.
Die vergeilten Tomaten hatte ich ja vorsichtig in kleine Blumentöpfe gelegt und knapp bis zum Keimblatt eingebuddelt. Hat wunderbar funktioniert und sie wachsen schön. Langsam, aber sie wachsen. Die beiden "Micro Tom" haben nicht überlebt, die sind in der Mitte am Stengel abgefault, warum auch immer, aber das passiert. Eine Chili "Czech Black" wird auch nicht überleben, die ist viel zu mickrig.

An Tomaten- und Chilipflänzchen haben wir jetzt noch:
• Tomate Vilma 3x
• Tomate Tumbling Tom 2x
• Tomate Helsing Junction Blues 2x
• Tomate Fantom du Laos 1x
• Tomate Reisetomate 1x
• Litschitomate 2x

• Chili Royal Black 2x
• Chili Czech Black (noch) 2x
• Chili Bonsai Chili 2x

Gestern habe ich nochmal was gesät was ich mir auf der Saatgutbörse ertauscht hatte:
• Paprika Bunte Zwerge (0/2)
• Kastaniengroßer Paprika aus Bolivien (0/2)
• Tomate Fuzzy Wuzzy (0/2)
• Tomate Antho weiss (0/2)
• Tomate Blue Select (0/2)

Mal gucken ob die Paprika noch wollen, wenn nicht dann eben im nächsten Jahr.

Nochmal alles an Tomaten und Chili auf einen Blick... Links ist Roter Sonnenhut zu sehen aus den Samen, welche ich von der lieben Sigrun von steinigergarten bekommen habe :)

Letzte Woche habe ich ebenfalls eine Probeblumenkasten mit Gemüse, Salat und essbaren Blumen gestaltet. So saß ich nun mit der Pinzette in der einen Hand und einer Tasse Kaffee in der anderen da und habe jedes Körnchen und jeden Samen akkurat und mit Abstand in die Erde gelegt.


Der ganze Spaß sieht dann so aus. Der Kasten bleibt gleich draußen stehen und ich hoffe das kümmert sich alles von alleine. Mehr wie giessen ist nicht. Vielleicht habe ich ja so mal mit Möhren Glück?! Auf die Gewürztagetes bin ich schon gespannt (... sieht sich schon in der Küche Tagetessalz herstellen).


Die ersten grünen Spitzen der Erdmandeln linsen auch schon in die weite Welt. Vor gut 3 Wochen gesteckt, nachdem ich sie habe 2 Tage einweichen lassen. Die Erde besteht aus einem Gemisch zu ca. 65%  Blumenerde und ca. 35% feinem Vogelsand. So ist die Erde schön locker und durchlässig.


Liebe Grüße
eure Anna

Dienstag, 22. März 2016

1. SaatgutBörse in Görlitz...

Dieses Jahr fand am 20. März 2016 zum 1. Mal im Görlitzer Kühlhaus eine SaatgutBörse statt, ganz unter dem Motto "Saatgut tauschen und Vielfalt bewahren!". Besucht werden konnte diese von 14.00 bis 16.30 Uhr.
Getauscht werden konnte alles, von Samen über Knollen/Rhizome/Zwiebeln bis hin zu jungen Gemüsepflänzchen, Blumen und Kräutern. So war für jeden etwas dabei und die Börse war auch gut besucht. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt, es gab Kaffee, Säfte, Kuchen und Muffins. Ich hatte mir einen kleinen Kaffee gegönnt und mich in einen der gemütlichen Sessel gefläzt. Vom vielen reden und tauschen brauchte Frau einfach mal eine Pause  smilie_trink_226.gif
Viele Besucher hatten auch ihre Kinder dabei und für sie gab es die Möglichkeit Blumentöpfe gegen eine kleine Spende zu bemalen. Am Ende wusste man nicht wer bunter war, die Blumentöpfe oder die Kinder  smilie_happy_313.gif

Görlitzer Kühlhaus im Stadtteil Weinhübel

Aber es konnte nicht nur getauscht werden, es fanden auch zwei kleine Vorträge statt. Zum einen gab es viel Interessantes zum Thema "Sinn und Inhalt der Saatgutbörsen" zu hören und zum anderen über...

..."Die Solawi "RainKultur" - eine Option für regionale Ernährungssouveränität" von Claudia Keller
"Bei Solidarische Landwirtschaft fließen die Erzeugnisse der Landwirtschaft in einen eigenen, von Verbraucherseite mit geplanten und finanzierten, transparenten Wirtschaftskreislauf. Der Absatz über den anonymen freien Markt entfällt. Lebensmittel werden nicht gekauft, sondern es wird (kleinbäuerliche) Landwirtschaft ermöglicht. Allen Verbrauchern soll ersichtlich werden, wohin ihr Geld fließt und welche tatsächlichen Kosten durch die landwirtschaftliche Tätigkeit entstehen. So erhalten die Lebensmittel ihren eigentlichen Wert zurück. Überdies erübrigen sich sämtliche Kosten für die Vermarktung.
Wir sehen Solidarische Landwirtschaft und das dieser zugrunde liegende ökonomische Konzept als eine zukunftsfähige Alternative zur industrialisierten Landwirtschaft. Wir möchten nicht für einen großen unübersichtlichen Markt produzieren, sondern vielmehr eine partnerschaftliche Beziehung zwischen uns als Erzeugern und der Solidargemeinschaft als Verbrauchern etablieren.
Wir möchten mit der Solidargemeinschaft zusammen eine enkeltaugliche Landbau- und Ernährungskultur prägen und gemeinsam die Verantwortung für eine regionale Lebensmittelproduktion und Landschaftsentwicklung tragen.
Solidarische Landwirtschaft ermöglicht den Verbrauchern direkt zu erleben, was ihre Ernährungsentscheidungen für einen sichtbaren, positiven Einfluss auf die Kulturlandschaft und die Artenvielfalt haben. Es werden zudem neue Begegnungsräume geschaffen. Somit ist "RainKultur" als Solidarhof auch ein Lebenslernort mit Potenzial für mehr, wie z.B. Pädagogik, Bildung (handlungsorientiert), Ferienaufenthalte, Erhaltung alter Gemüsesorten und Nutztierrassen."

Den obrigen Text "Die Solawi "RainKultur" - eine Option für regionale Ernährungssouveränität" durfte ich freundlicherweise von der HP vom Kühlhaus übernehmen.
Vielen Dank an dieser Stelle dafür smilie_happy_311.gif

Wer sich noch genauer mit diesem Thema befassen und/oder noch mehr Informationen diesbezüglich haben möchte, der schaut einfach mal auf der Seite von "RainKultur" vorbei, es lohnt sich.

Einer der vielen Tische mit Saatgut. Hier gab es zu Beispiel ganz viele verschiedene Tomatensorten. Da bin ich als erstes fündig geworden. Ich liebe Tomaten!
Auch an diesem Tisch gab es viele verschiedene Sorten von Dies und Das. Tomaten, Bohnen, Gurken und noch einiges mehr.

Es gab natürlich noch mehr Tische, aber durch die Leute zu fotografieren war echt kein Spaß und ich wollte ja auch niemanden belästigen. Bin ja gut erzogen, nich?  smilie_verl_047.gif

Also weiter im Text und wir kommen zu meiner Ausbeute...


Das Grüne im Topf ist Knoblauch, lecker. Dann habe ich mir noch die Tomatensorten "Buschtomate Silbertanne" , "Flaschentomate" , " Königin der Nacht" , "Blue Select" , " Antho Weiß" , " Topftomate Yellow Canary" , "Fuzzy Wuzzy" und "Heli" ertauscht. Derweiteren sind noch zwei Paprikasorten in mein Beutelchen gehüpft und zwar "Kastaniengroßer Paprika aus Bulgarien" und "Paprika Bunte Zwerge". Ebenso noch "Bautzner Kastengurke" , "Spargelsalat Grüne Rübe" , "Ananaskirsche Zolotaga Rossip" , "Einlochbohne" , "Stangenbohne Inka Pea"  und noch eine mir nicht bekannte Sorte mit schön gefärbten Kernen.

Bei einigen Sachen musste ich erstmal Tante Gockel bemühen, denn ich wollte wissen was ich da gleich mitgenommen hatte. Es wurde mir zwar sehr gut erklärt was das alles ist, aber ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb und als ich Zuhause war, hatte ich die Hälfte schon wieder vergessen  smilie_frech_155.gif

Drei Samenbomben gab es auch noch. Ich muss nur schauen wo ich die mal ausversehen mit Absicht fallen lasse.

Von links oben nach rechts unten: "Samenbomben" , "Stangenbohne Inka Pea" , "Unbekannte Sorte" und "Einlochbohne". Ich mag ja Bohnen mit hübschen Färbungen recht gerne, deswegen mussten die mit. Nun gessellen sie sich mit zu den anderen und können sich lauter lustige Bohnengeschichten erzählen. 

Infomaterial durfte natürlich auch nicht fehlen. So habe ich mir 10 Broschüren über Gemüseportraits gegen eine kleine Schutzgebühr mitgenommen. Der Herausgeber ist der "Verein zu Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.". Die Broschüren sind sehr interessant gestaltet und drehen sich hauptsächlich um "Gemüse des Jahres XY". So erfährt man vieles über deren Geschichte, den Anbau, Sortenvielfalt, Ernte und und und. Sie sind schön bebildert und jede ist in einer einzigen Farbe gehalten. Ferner gab es noch Infoblätter über Pflegeanleitungen für Tomaten und anderes Gemüse, Tipps für die Samengewinnung bei Tomaten und welche Gemüsesorten wielange kultiviert werden, wie die Bestäubungsart ist und über das Kreuzungsverhalten der jeweiligen Sorten.

Im großen und ganzen hat mir die Börse richtig gut gefallen. Es war meine 1. SaatgutBörse und ich würde mich freuen, wenn mal wieder eine statt finden würde, ich wäre sofort dabei. So hat man gut die Möglichkeit viel verschiedenes Saatgut zu tauschen, seien es nun regionale Sachen oder auch mal ausgefallenes. Prima fand ich auch das ich mich mit Gleichgesinnten austauschen konnte. So erfuhr ich von den Erfahrungen anderer und konnte auch selbst meine Erfahrungen und auch Tipps weiter geben.
Das einzige was nicht so toll war, es war alles etwas zu eng in den Räumlichkeiten. Ich denke aber mal es wurde erstmal ausgetestet inwiefern überhaupt Interesse besteht und wieviele die Börse besuchen. Wenn die Nachfrage groß genug war, gibt es vielleicht im nächsten Jahr wieder eine und mit etwas mehr Platz  smilie_happy_305.gif 


Liebe Grüße
eure Anna


An diesem Post ist nichts gesponsert und ich bekomme auch kein Geld dafür. Ich gebe hier nur meine persönliche Meinung und Erfahrung mit der SaatgutBörse wieder!


Montag, 21. März 2016

Gekörnte Gemüsebrühe selbstgemacht...

Heute gibt es ein schlichtes einfaches Rezept für Gekörnte Gemüsebrühe. Das wollte ich schon lange mal versuchen. Das Rezept kann nach Lust und Laune abgewandelt werden. Ich habe genutzt was ich mehr oder weniger zur Verfügung hatte. Eigene getrocknete Kräuter aus dem Garten und Suppengrün aus dem Laden (... hole ich manchmal Samstagabend, denn da werfen sie das Gemüse für ein paar Cent raus).

Zutaten: 
(... passt die Zutaten bitte eurer jeweiligen Menge an die ihr machen wollt)
♥ Stangenlauch
♥ Knollensellerie
♥ Karotten
♥ Speisezwiebeln
♥ Selleriegrün
♥ Petersilie
♥ Meersalz

Das Gemüse putzen und wer hat, die frischen Kräuter waschen und gut trocken schütteln/tupfen. Den Lauch halbieren und in 5 - 6 cm lange Stücke schneiden. Karotten, Sellerie und Zwiebeln in dünne Scheiben hobeln oder mit dem Messer schneiden. Das Selleriegrün und die Petersilie etwas zerzupfen.
Das Gemüse dann, nach den Angaben eurer jeweiligen Dörrautomaten, dörren. Bei mir dauerte der Dörrvorgang bei 70 Grad ca. 10 Stunden. Dabei habe ich die Etagen immer mal getauscht, damit alles gleichmässig trocknet.
Wenn alles gut getrocknet ist und zwischen den Fingern knackt und knuspert, kann gemahlen werden. Ich habe so eine kleine elektrische Kaffeemühle die macht sich da ganz gut. Je nachdem wie pulverisiert ihr alles haben wollt, mahlt es so wie ihr es mögt. Ich habe noch große Stückchen mit drin.
Auf die Menge in dem Schnappglas habe ich einen gestrichenen Eßlöffel grobes Meersalz mit gemahlen. Seid mit dem Salz vorsichtig, denn die Gemüsebrühe kann ganz schnell übersalzen werden. Wie ich in meinem ersten Versuch leider feststellen musste.

Das trocknen geht natürlich auch im Backofen, lohnt sich aber nur bei großen Mengen, da der Energieverbrauch doch recht hoch ist, wenn die ganze Zeit die Ofentür einen Spalt offen bleiben muss.

An Gemüse und Kräutern eignen sich noch Pastinake, Petersilienwurzel, Kohlrabi, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Knoblauch, Liebstöckel, Bohnenkraut, Kümmel...




Samstag, 19. März 2016

Jasper, die Fledermaus...

... ist mir gestern Abend von der Nadel gehüpft und wohnt jetzt bei uns.

Ich bin richtig verliebt in den Kleinen  smilie_love_364.gif


Gearbeitet ist er weitestgehend nach der Anleitung aus der "Anna We Love Amigurumi Vol. 2".
Aus eben dieser Zeitschrift hatte ich schon diesen süßen Kerl hier gehäkelt *klick*.




Jasper wandert auch zur Linkparty *Amigurumi-Love Linkparty #1* von der lieben Nephi von Nephi- Handmade
Unnnnd noch eine Einladung zu einer Linkparty, uiuiui. Diese kommt von der lieben Elke von ... Ein kleiner Blog... und ihre Linkparty läuft unter der Namen FROH UND KREATIV [Linkparty] .

Schaut doch mal bei den beiden vorbei, es lohnt sich  smilie_happy_336.gif



Liebe Grüße
eure Anna


An diesem Post ist nichts gesponsert und ich bekomme auch kein Geld dafür!

Montag, 14. März 2016

Von geilen Gurken und toten Luffa...

Memo an mich: Mit der Gurkenaussaat mindestens bis Mitte April warten!

Gurken keimen sehr schnell, wenn sie es wohlig warm haben. Nur bringt dies nicht wirklich viel, wenn sie nicht genügend Licht zur Verfügung haben. Das habe ich mal wieder selbst feststellen können. Letzte Woche hatte ich Schlangengurken, Inkagurken und Mexikanische Minigurken gesät und noch nicht mal 4 Tage später *schwupps* keimten sie auch schon und wuchsen mit einer Geschwindigkeit, das ist kaum zu glauben. Aber diejenigen, die Gurken selbst ziehen, wissen wovon ich rede  smilie_frech_126.gif

Die Samen wurden ja von mir in Kokosquelltöpfchen gesteckt, auf die Heizung gestellt und mit Frischhaltefolie abgedeckt. Soweit so gut. Nachdem sie aber rausguckten suchten sie verzweifelt Licht, welches aber aufgrund des trüben Wetters der letzten Tage nicht bis kaum vorhanden war. Also taten sie was alle Pflanzen tun die Licht brauchen... sie wuchsen dem Licht entgegen und sei es noch so spärlich. Somit wuchsen die Keimlinge nicht klein und kompakt wie es sein soll, sondern sie "vergeilten", sprich sie wurden lang und länger, richtige Schwuppen.


Die vergeilten Gurken haben so eine stattliche Länge von fast 20 cm in noch nicht einmal 2 Tagen erreicht. Was zur Folge hat... ich kann sie dem Bioeimer zuführen. Die Widerstandskraft von derlei Keimlingen ist gleich Null und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Zum Glück hatte ich von jeder Sorte nur jeweils 2 gesät, da hält sich der Verlust stark in Grenzen.


Auch die Tomaten vergeilen, aber bei denen ist es nicht ganz so schlimm, denn die Möglichkeit sie zu retten besteht eher als wie bei Gurken. Die Tomaten werde ich dann noch bis zu den Keimblättern in Blumentöpfe stecken, den Tomaten bilden auch an ihren Stängeln Wurzeln, was für mehr Standfestigkeit, bessere Nährstoffaufnahme und eine erhöhte Ernte sorgen kann/soll. Wichtig ist dann nur die Pflänzchen nicht unter Wasser zu setzen, den sonst besteht die Gefahr das sie verfaulen. Und was ganz wichtig ist, um ein erneutes vergeilen zu verhindern... Licht, Licht und nochmal Licht! Am besten an ein Fenster wo einigermaßen Licht hereinfällt.
Vergeilte Tomaten können aber auch abgeschnitten und entweder in einem Glas mit Wasser oder in einen Topf mit feuchter Erde neu bewurzelt werden, ähnlich der Geiztriebvermehrung.


Nun haben es auch die letzten beiden Luffas hinter sich gebracht und sind eingegangen. Wegen weil auch immer weiß nur Baum. Alle 5 sind futsch, es ist zum heulen. Ich werde noch die restlichen Samen säen, vielleicht hatten sie auch einfach nur zu wenig Licht, den Luffa sind ja eine Tropenpflanze und sind sehr Licht- und Wärmeliebend. Schrecklich wie ich die Hoffnung nicht aufgeben will das es doch noch klappen könnte. Zur Not gibt es ja noch Plan B... Samen bei Rüh*** bestellen, noch ist etwas Zeit.

Liebe Grüße
eure Anna

Mittwoch, 9. März 2016

Die Gurken und Tomaten zeigen sich...

Erst einmal möchte ich mich bei allen bedanken, die mir zum Bloggeburtstag gratuliert haben... DANKESCHÖN! smilie_verl_065.gif


Am 05.03.2016 habe ich wieder so einiges gesät, unter anderem auch Tomaten und Gurken. Und tja, was soll ich sagen, die sind alle sehr keimfreudig und das in noch nicht einmal einer Woche.


Die Samen habe ich wieder in Kokosquelltöpfchen getan und sie fühlen sich auf der Heizung pudelwohl. Vor allem den Gurken kann man regelrecht beim wachsen zugucken. Die legen ein Tempo an den Tag, das ist wahnsinn.
In der Anzuchtpalette, in der die Töpfchen prima plaziert stehen, ist folgendes drin:

- Tomate Fantom du Laos (1/1)
- Tomate Fantom du Laos (1/1)
- Tomate Black Cherry (0/1)
- Tomate Black Cherry (0/1)
- Tomate Micro Tom (1/1)
- Tomate Micro Tom (1/1)
- Tomate Tumbling Tom (1/1) 
- Tomate Tumbling Tom (1/1) 
- Jaltomate (0/1)
- Jaltomate (0/1)
- Tomate Helsing Junction Blues (1/1) 
- Tomate Helsing Junction Blues (1/1)
- Tomate Vilma (1/1)
- Tomate Vilma (1/1)
- Tomate Vilma (1/1)
- Reisetomate (1/1)
- Litschitomate (0/1)
- Litschitomate (0/1)
- Gurke Chinese Slangen (1/1)
- Gurke Chinese Slangen (1/1)
- Mexikanische Minigurke (1/1)
- Mexikanische Minigurke (0/1)
- Inkagurke (1/1)
- Inkagurke (0/1)

In den Klammern steht wieder drin, wieviele Samen von jeder Sorte gesät und wieviel bis jetzt davon gekeimt sind. Bis jetzt sieht alles richtig gut aus. Die Jaltomate und die Litschitomate brauchen etwas länger zum keimen.


Meine Sorgenkinder. Hatten von den 12 mehr schlecht als recht gesäten Luffakernen ganze 5 gekeimt (...was schon an ein Wunder grenzt), sind nun nur noch 3 übrig. Die zwei schwächsten sind zusehends verkümmert und letztenendes eingegangen. Das ist natürlich für uns ein kleiner Rückschlag, aber es war zu erwarten das nicht alle durchkommen. Nun werden die letzten gehegt und gepflegt.


Den Chilis geht es auch soweit gut, auch wenn nicht alle gekeimt sind. Von jeder der drei Sorten (Czech Black, Black Royal, Bonsai Chili) hatte ich 4 gesät und von jeder Sorte sind je 3 gekeimt.

Was ich aber auf jedenfall nicht mehr machen werde ist die Samen in Pappepaletten zu säen. Ich wollte das mal ausprobieren, wurde aber eines besseren belehrt. Trotz guter Luftzufuhr und mässigem giessen...


... hat die Palette unten angefangen zu schimmeln  smilie_sh_076.gif  Sieht nicht unbedingt lecker aus und gesund ist es garaniert auch nicht. Da es mich gruselt die Chilis samt den Pappedingern in neue kleine Blumentöpfe zutun, werde ich die Pflänzchen vorsichtig herausholen und ohne das Pappezeugs einpflanzen.

Liebe Grüße
eure Anna