Dienstag, 16. Februar 2016

Erste Blicke in den Garten...

Da gestern schönes Wetter war, sind Männe und ich mal in den Garten geschlumpert, nur mal so "zum gucken". Ist halt noch alles trist und grau, aber das ist ja nicht verwunderlich zu dieser Jahreszeit.


Wie unschwer zu sehen ist, liegt noch überall altes Laub herum. Auf der Wiese, ja gut, Faulheit siegt, nä? smilie_verl_070.gif  Was unter der Hollywoodschaukel liegt ist für Getier aller Art. Ihr glaubt nicht was da alles rumkrabbelt. Das Beet ist auch noch nicht ganz hergerichtet. Das ist aber nicht schlimm. Es müssen nur die Trittwege noch vom Unkraut befreit werden.



In einer Zeile sind die Erdbeeren drin, welche sich auch schon wieder breit machen und langsam grün werden. Im Erdbeerbeet sind bloß noch die "Korona" und die "Weisse Ananaserdbeere" drin, welche wir letztes Jahr gekauft hatten. Die getauschten kleinen Ananaserdbeeren hatten wir rausgemacht, die haben sich einfach nicht verlohnt und geschmacklich waren sie auch nicht der Brüller.
Oben das Erdbeerbeet, das noch schick gemacht wird. Das alte Laub kommt weg und so können die Ausläufer sich selber kümmern. Platz ist ja genug.


Männe hatte ja seine Gladiolen drin gelassen. Ich hätte ja gedacht die überleben das nicht, aber Pustekuchen. Die Zwiebeln sind stärker den je und haben sich fleissig vermehrt. Wir sind schon auf die Blüte gespannt.


Hier mal eine ausgebuddelte Gladiolenzwiebel. Unten ist die alte Mutterzwiebel, die schon ein bisschen mitgenommen aussieht und sich auch so anfühlt und oben eine kräftige neue Zwiebel.


Vor sich hin gockernde Knollensellerie. Sind die überhaupt winterfest? Glaube nicht, oder? Das Grün ist jedenfalls ganz schön in Mitleidenschaft gezogen, aber die Knollen fühlen sich noch schön fest an.


Dieser unwahrscheinlich lecker anzusehende Klumpen ist Topinambur. Wir haben die Knollen ja in einem 90l Mörtelkübel drin, allerdings haben wir es mehr oder weniger verpeilt gehabt, da Löcher unten reinzumachen. Das Ende vom Lied war, das sich dort massig Wasser drin gestaut hat, der ganze Mist ist dann zugefroren (... da habe ich noch ein Foto, muss ich mal raussuchen), nun wieder aufgetaut und die Erde ist eine einzige Matsche. Wobei der Ausdruck "Matsche" noch nett gesagt ist. Es ist eine ekelhaft stinkende Brühe. Habt ihr schon einmal sauer vergorrene Erde gerochen? Da schnuppern meine Voodoolilys ja noch angenehm nach Veilchen. Aus einer leichten Angst heraus, dass das Topi verloren ist, buddelte ich mal in der Brühe rum und förderte, zum Glück, noch mehr als gut erhaltene Knollen zutage. Die hat Männe erstmal in ein Loch im Beet verschwinden lassen. Nun müssen wir erstmal das Ekelzeug loswerden (... fragt sich nur wie?). Wenn das geschehen ist, kommen Löcher in den Kübel und neue Erde samt den Topiknollen wieder rein.


Von oben links nach unten rechts: Tulpe - Hyazinthe - Krokus - Fette Henne - Akelei - Prärielilie?


Liebe Grüße
eure Anna

Kommentare:

  1. So sieht es bei mir auch aus. Kaum zu glauben daß es bald wieder frisch und grün aussieht. *freufreu*

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    1. Ach Gundula, war es vor ein paar Tagen noch richtig frühlingshaft, liegt heute wieder eine Schneedecke überall. Da muss der Garten wohl noch warten :)

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  2. Gut sieht es aus. Bin schon wieder super gesapnnt auf euren garten, meine liebe Anna :)

    Lasst es euch gut gehen !

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    1. Danke meine Liebe, das werden wir ♥
      Mal sehen was es alles zu berichten gibt :)

      Liebes Grüßle

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  3. Liebe Anna,
    in meinem Garten sieht es auch immer noch so aus. Gladiolen hatte ich auch vor zwei Jahren im Boden gelassen, einige hatten es überlebt und letztes Jahr wunderbar geblüht. Mal sehen, ob sie auch diesen Winter überlebt haben.
    LG Kathinka

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    1. Wenn ich so bei anderen Bloggern schwofen gehe, sieht es wohl überall noch so aus liebe Kathinka :) Aber es wird, obwohl es nun wieder richtig kalt wird. AUf die Gladiolen sind wir auch gespannt, besonders Männe, da ich sie ja schon zum Tode verurteilt hatte.
      Bestimmt haben sie das, soooo viel Winter war ja nicht :)

      Liebe Grüße
      Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-