Mittwoch, 5. November 2014

Kleine Zusammenfassung...

Im Garten gibt es ja so langsam nicht mehr viel zu tun. Die letzten Tage waren wir immer mal verstreuselt im Garten und haben da ein wenig gemacht und dort ein wenig.

Das Foto ist schon etwas älter, hier hängen die Luffa noch dran und die Tagetes sind noch da.
Mein Männe hat nochmal den Rasen gemäht. Wir hoffen das es das für dieses Jahr war und wir den Rasenmäher nicht nochmal herzu holen müssen. Die Obststräucher, also die roten und schwarzen Johannisbeeren hat er auch verschnitten. Von meiner Schwester haben wir noch einen großen Stock rote Johannisbeeren bekommen, da sie ihre in ihrem Garten alle ausgebuddelt haben, da sie sie nicht mehr brauchen. Unseren hat Männe auch gleich noch mit eingebuddelt, wie man auf den Foto sieht. Wir haben nur einen ganz kleinen Strauch rote Johannis.

Die Luffagurken hatte ich ja schon vor Tagen abgeschnitten. Nun wurden auch noch die Pflanzen von mir rausgerissen. Das war gar nicht so einfach, den die Wurzeln waren zwar nicht groß, aber kräftig verwurzelt. Luffa sind Flachwurzler, sprich, sie wachsen nicht pfahlartig wie zum Bleistift Möhren gerade und tief in die Erde rein, sondern die Wurzeln kriechen unter der Erdoberfläche in alle Richtungen entlang und bilden so ein großes Geflecht. Es heißt ja immer, das was oberirdisch, also die Größe der Pflanze, wächst, das wächst auch unterirdisch an Wurzeln. Bei der Luffa scheint das zu zutreffen.

Wurzelstock einer Luffapflanze.
Die Kapuzinerkresse hangelt sich noch munter durch die Hecke und das sieht richtig hübsch aus mit ihren bunten Blüten. Da die Hecke kein Grün mehr hat sieht man gut wie sie innerhalb der Hecke lang macht. Da es nachts aber nun schon richtig richtig kalt wird, fängt die Kesse an zu erfrieren. Ein paar Blätter sind schon ledrig trocken, die Blüten aber komischerweise nicht. Samen habe ich ebenfalls abgenommen. Viele sind es nicht, aber für nächstes Jahr reichen sie. Da säe ich eher und nicht so spät.

Da macht sie die Hecke lang wie sie gerade lustig ist. Hier sieht man die erfrorenen Blätter noch nicht, da das Foto auch schon ein paar Tage alt ist.
Hier mal eine schöne zweifarbige Blüte. Die Blüten sehen nicht nur schön aus, sondern sie schmecken auch sehr lecker. Sie sind scharf und leicht pfeffrig. In einem Salat sehen sie sehr dekorativ aus. Die Blätter können ebenfalls, wie Salat, gegessen werden...
... genauso wie die Samen, welche man wie Kapern einlegen und auch wie diese nutzen kann.
Die Tagetes habe ich auch rausgemacht, bevor sie all zuviele Samen ansetzen konnten. Das tat mir zwar ein wenig in der Seele weh, haben sie doch noch so schön geblüht, aber ehe ich mich vor lauter neuen Pflanzen im nächsten Jahr nicht retten kann, lieber weg damit. Ein paar schöne Stengel habe ich noch abgeschnitten für Zuhause in die Vase. Das Ding bei Tagetes ist, selbst wenn sie aus der Erde gerupft werden oder in der Vase stehen, setzen sie trotzdem Samen an.
Ich habe schon etliche neue Pflänzchen von den Ringelblumen rausgezubbelt, die jetzt schon aufgelaufen sind. Ich möchte nicht wissen wieviele im nächsten Jahr aus dem Boden schiessen. Ebenso die Tagetes und der Mohn.

Der Gründünger wächst auch.
Eine kleine Ecke im Beet habe ich nochmal besät und zwar mit den Wassermelonenradieschen und den Black Spanish Round Radieschen. Abwarten...

Sonst ist soweit alles aus dem Beet raus. Das einzige was jetzt noch drin ist, neben dem Knoblauch, sind die Schwarzwurzeln der 1. und 2. Aussaat. Bin noch etwas unschlüssig, wann die genau geerntet werden können. Die können ab Herbst bis ins Frühjahr geerntet werden, da es ein Wintergemüse ist. Aber wie stelle ich fest das sie erntereif sind? Hm, laut www. wenn das Grün welkt. Ja schön, hilft mir nun nicht wirklich weiter.Wenn Bodenfrost ist, kriegt man die ja schlecht raus. Also vorher schon ernten? Hm, ich muss wohl doch mal meine Gartenbücher wälzen.

Vom Balkon habe ich ein paar Handgranaten ernten können, bevor der Wind sie alle weggepustet hat. Mit "Handgranaten" meine ich die Samen der Mirabilis jalapa, über die ich vor einiger Zeit etwas geschrieben habe. Hier, *klick* , ist nochmal der Post dazu.


Samen der Mirabilis jalapa. Sie sind pechschwarz, ungefähr 5mm - 6mm groß und sehen eben aus wie kleine Handgranaten.

Liebe Grüße
Anna

Kommentare:

  1. Hallo Anna,
    Diese Granaten kenne ich gut....habe ich doch gerade massenweise in Portugal abgezupft. Dort gab es sie in allen Farben und ich hab mich auf lila konzentriert. Ich freu mich schon so, sie im Frühjahr auszusäen....falls ich dran denke. Ich nehme mir im Herbst nämlich auch immer solche Dinge vor, wie du.....eher säen!
    Ach, du wohnst in Görlitz? Da war ich schon einige Male, das letzte Mal auf dem Neißeradweg. Und wir haben eine Freundin in Erlangen, die aus Görlitz kommt.
    Ich freue mich, dass du dich als Leser eingetragen hast und trage mich gerne auch bei dir ein.
    Liebe Grüße, Sigrun
    Wo kommt eigentlich dieser indisch klingende Nick-Name her?

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    1. Hallo Sigrun,

      oh, da freue ich mich aber :)

      In lila sehen die Mirabilis bestimmt auch sehr schön aus. Wir haben sie nur in den Farben weiß, pink und pink-gelb gehabt.
      Das freut mich das ich mit dem "eher säen" nicht alleine bin :) Man nimmt es sich vor, aber letztenendes... man kennt es ja...
      Ja, ich wohne in Görlitz. Ui, schön. Wir wohnen fast an der Neiße. Ein paar Schritte zu Fuß und wir können auch den herrlichen Neißeradweg lang schlendern oder ihn mit dem Rad abfahren.
      In Ergolding haben wir auch Verwandte, die auch von Görlitz aus dort hin gezogen sind.

      Mein Nick-Name setzt sich aus zwei "Namen" zusammen.
      Eine "Banshee" ist eine Gestalt aus der keltischen Mythologie, die durch ihre klagenden Schreie den Tod eines Familienmitgliedes ankündigt. Es gibt aber noch mehr Interpretationen.
      Der andere Name "Adrian" stammt von einer meiner Lieblingsautorinnen und zwar von Lara Adrian die die wundervolle "Midnight Breed" Vampir-Reihe schreibt.

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. Alles klar, also nicht indisch, aber es klang ein bisschen so. Meintest du, du hast Verwandte, die in Erlangen wohnen? Überprüfe noch mal die Stadt...
    LG Sigrun

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    1. Ah, das "auch" hat dich bestimmt irritiert. Die Stadt stimmt, die Verwandten wohnen in Ergolding. Männe hat extra nochmal angerufen :)

      Liebe Grüße
      Anna

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    2. Es war das auch, denn manchmal ist die Welt ja klein... .die Verwandschaft meines Mannes wohnt auch (!) an der Neiße, in Guben und auf dem Lande in Groß Gastrose.
      LG Sigrun

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    3. Stimmt, machmal ist die Welt schon klein... Habe gerade mal nach Guben und Groß Gastrose googeln müssen, denn die Orte sagten mir nun gar nichts. Sind ja doch ein schönes Stückchen von Görlitz weg.
      Vielleicht sieht man sich ja mal auf dem Neißeradweg. Ich bin die Rothaarige die ihr Fahrrad halb um die Kurven trägt ;)

      Liebe Grüße
      Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-