Samstag, 25. Oktober 2014

Schnipp schnapp, Luffa ab...

Da nachts die Temperaturen schon teilweise unter 10 Grad fallen und die Sonne tagsüber nicht mehr viel ausrichten kann was Wärme anbelangt, habe ich mich dazu entscheiden die Luffa abzuschneiden.
Da ich eh zu spät war mit dem säen, sind sie nun bei weitem noch nicht soweit, das man Schwämme und Samen von ihnen gewinnen kann. Dazu sind sie noch zu wasserlastig, was man gut mit der Klopfmethode, wie bei Melonen, heraus hören kann. Sie müssen sich hohl anhören, dann sind sie gut.
Aber wie gesagt, davon sind sie noch weit entfernt. Sie hängen jetzt luftig, trocken und warm im Arbeitszimmer von Männe. Vielleicht reifen sie noch soweit ab, das ich wenigstens Samen abnehmen kann. Das abreifen wird sich denoch ein paar Wochen hinziehen, da sie langsam trocknen sollen.
Ich habe zwar auch gelesen, das sie gut im Backofen zu trockenen sind. Ich halte davon aber nicht viel. Erstens sind das unnötige Stromkosten, wenn der Backofen tagelang, immer mal für ein paar Stunden, quasi "leer läuft" und zweitens hätte ich Angst, das es in den Gurken zu einem Wärmestau kommt und sie von innen heraus anfangen zu faulen.
Da lasse ich es lieber langsamer angehen und warte geduldig ab. Sie müssen ja nicht ständig überwacht werden oder ich muss ständig gucken ob sich was tut, ob sie schon hohler geworden sind. Die haben sich im Garten alleine gekümmert, also können sie das auch in der Wohnung weiter tun.


Hier sind die 5 Luffa die ich an den Pflanzen hatte hängen lassen. Sie sind zwischen 30cm und 60cm lang und wiegen durchschnittlich zwischen 400g und 500g. Die Färbung der Schale ist eine Mischung aus gelb und grün.

"Wieso fotografierst du die blöden Gurken? Ich bin viel hübscher!"

An manchen Stellen haben die Luffa schon angefangen zu vertrocknen. Ganz braun werden sie wohl nicht mehr werden, aber so lange sie wenigstens weitestgehend abtrocknen ist das schon mehr als ich erwarten kann.

Liebe Grüße
Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-