Montag, 8. September 2014

Neues aus dem Garten IX...

Da bin ich endlich wieder. Bin zwar geschafft, aber da smilie_happy_301.gif

Na dann, auf in den Garten, mir nach in unseren nach wie vor wilden Urwald...


Seit einiger Zeit blühen unsere Tagetes oder auch Studentenblumen in ihren schönsten Farben. Einfarbig oder Zweifarbig, alle sehen sie schön aus und gebe richtige Farbtupfer im Grün ab. Besonders gut gefällt mir unten rechts die. Sie ist gelb und an den Blütenblatträndern ist sie zart orange gefärbt. Ich trau mich bald gar nicht die Blüten abzumachen und damit Zucker einzufärben.

Das ist die zweite Saat der Schwarzwurzeln, die sich auch gut entwickeln. Die erste Saat muss ich erst mal noch unter dem ganzen (Un-)Kraut finden. Ich lasse sie da stehen wo sie sind, umpflanzen wäre ein wenig blöd, denn so würde ich die äußerst schmackhafte Wurzel kaputt machen.

Beim Knoblauch sieht die ganze Sache schon anderser aus, den habe ich umgesetzt. Erst stand er ja zwischen unseren Tomaten, aber er war so ein wenig im Weg, mitten im Beet, deswegen habe ich ihn in eine Ecke gesetzt, wo er auch bleiben kann. Mal schauen wie groß er im nächssten Jahr ist, da wir ihn über den Winter drin lassen. Selbstgesteckte Knoblauchzehen brauchen ja an die 2 bis 3 Jahre, damit sich daraus richtige Knollen bilden.

Der Kalifornische Mohn blüht nun ebenfalls und sieht mit seinen zarten Blüten richtig hübsch aus. Nicht so protzig wie der große Staudenmohn. Rechts das ist eine Samenschote und davon hängen schon sehr viel dran. ich hoffe ich kann sie an den Pflanzen abreifen lassen um Saatgut für nächstes Jahr zu gewinnen.

Eine kleine Kröte hüpfte frisch uns fröhlich zwischen den Pastinaken umher.

Das verschrumpelt vergokkerte was ihr hier seht, das waren mal die Zuckerschoten von Männe. Die hat es durch das miese Wetter nun auch komplett entschärft. Die Pflanzen sind vertrocknet und teilweise verschimmelt. Ich habe denoch die Schoten abgenommen, den trotz das sie außen braun und kaputt sind, sehen die Körner noch sehr gut aus und sind zum großen Teil schon getrocknet. Ich werde die Schoten mal aufpulen und die Körner die noch gut sind, werde ich für nächstes Jahr zum stecken aufbewahren.

Und hier seht ihr meinen momentanen ganzen Stolz im Garten, die Luffa's. Es haben sich doch tatsächlich noch Gurken entwickelt, ich könnte vor Freude im Dreieck springen. Es hängen ungefähr 11 Gurken an den beiden Pflanzen dran und ein Ende ist nicht in Sicht. Kann auch nicht, wenn ich Bienchen spiele und die weiblichen Blüten mit den männlichen zusammen bringe. Solche großen Wummer wie ihr auf dem Foto seht, davon hängen 5 Stück dran. Sie fühlen sich relativ glatt an und beim drücken sind sie weicher wie normale Gurken, aber nicht so, dass sie gleich zerdrückt werden. Ich würde ja mal eine abmachen und probieren, denn in dem Zustand wie sie jetzt sind, können sie noch wie eine Salatgurke gegessen werden. Ich trau mich nur nicht, hmpf. Ich geiere doch nicht monatelang rum, bete und bange das sie wachsen mögen, nur um sie dann zu essen. Oder doch? Eine fällt doch nicht auf, wenn die fehlt. Aber ich will doch Schwämme haben. Och menno.

Dieser "kleine" Kürbis wächst auf dem Misthaufen im Nachbargarten. Da war ich gestern mal spannern (... der Opa rennt bei uns auch rum) und habe den Koloss mal fotografiert. Mein Mann will auch unbedingt mal Kürbis ziehen und dann auf dem Misthaufen setzen, aber ich esse keinen Kürbis, der schmeckt doch voll nach nichts oder Pappe. Bis jetzt hat es noch keiner geschafft mir den schmackhaft zu machen.

Liebe Grüße
Anna

Kommentare:

  1. Na das ist ja wieder sehr belebt bei euch :)

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    1. Das ist es, aber nicht mehr lange^^
      Wir machen jetzt "Kultur im Garten", wie mein Vati immer so schön sagt, da wird aufgeräumt :)

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  2. Oh super :3

    Ich war heute auch eine Stunde im Garten, mehr geht leider noch nicht :( aber ich muss auch noch berichten! Meine Gurken eskalieren grade genau so wie deine Luffas und schmecken richtig gut! Hätte man ja nie gedacht dass man mich mit einem Gurkensalat erwischt ^^ Meine Kürbis-Pflanzen bringen zwar keine so großen Oschis hervor wie die von deinem Nachbarn, aber es sind viele und leckere! Meine Buschbohnen, muss ich grade ernten da sie sich genau wie deine Erbsen mit Leib und Seel dem Schimmeln hingeben, dabei wollte ich doch einige trocknen lassen >:(

    Bis dann! Liebe Grüße!
    Rose

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    1. Komm du erstmal wieder auf die Beine, der Garten läuft ja nicht weg^^
      Oha, Gurkensalat mag ich auch sehr gerne *yummi* Wenn deine Gurken auch so schiessen wie meine Luffas, müssen wir aufpassen das sie sich nicht irgendwann treffen ;D
      Ich habe es geschafft aus den verschimmelten Erbsenschoten noch Kerne rauszupulen. Versuche es einfach mal. Ich dachte auch "Bäh, Schimmel!", aber die Kerne sind meist gar nicht davon befallen sondern nur die Schote. Und wir wollen die Kerne ja nicht essen, sondern im nächsten Jahr wieder in die Erde schmeißen^^

      Bis bald und liebe Grüße,
      Anna

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  3. Also wenn Du ein richtig leckeres Kürbisgericht suchst, dann empfehle ich Dir mein Lieblings-Kürbis-Gericht: http://www.chefkoch.de/rezepte/868451192271234/Kuerbissuppe-mit-Apfel-Chili-und-Ingwer.html
    Und wenn Du dann noch sagst, das schmeckt nach nichts, dann weiß ich auch nicht weiter. Diese Suppe ist zwar nicht von mir kreiert aber ich könnte mich da reinlegen, so gut schmeckt die uns, allerdings mögen wir keine Hokkaidos, die sind uns echt zu fad, die Butternut-Kürbisse sind um Längen besser.

    LG Petra K.

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  4. Danke für das Rezept :)

    Naaa, ausprobieren kann man es ja mal, aber das muss dann Männe machen, freiwillig stell ich mich mit diesem Gemüse nicht in die Küche. Da kann ich ihn am Wochenende ja gleich mal dazu verdonnern.

    Liebe Grüße
    Anna

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  5. das schaut ja nach guter Ernte aus!
    GLG
    Elma

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    1. Oh ja, das tut es und ich hoffe das Wetter bessert sich doch nochmal, denn momentan ist es einfach nur schmuddelig, bäh.

      Viele liebe Grüße
      Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-