Dienstag, 5. August 2014

Neues aus dem Garten VII...

Heute gibt es mal wieder einen Gartenpost  smilie_happy_328.gif

Also das Wetter momentan ist ja echt gruselig. Ich steh zwar auf diese apokalyptische Weltuntergangsstimmung, aber es soll sich mal entscheiden, ob es nun brütend heiß ist, dass einem selbst die Haut am Körper zuviel ist oder dermaßen a...kalt, dass man schon mit dem Gedanken spielt, die dicke Jacke aus der hinterletzten Ecke im Schrank zu krabbeln.

Gestern hatten wir uns doch mal, trotz widerwertiger drückender Schwüle in den Garten getraut.


Die Gladiolen von meinem Männe blühen. Na da freut sich aber einer wie ein kleiner Junge.


Es sind sogar 2 oder 3 dabei die in diesem wunderschönen Lila blühen. Wenn sie verblüht sind, will mein Männe versuchen aus den Samen (... vorrausgesetzt es bilden sich welche) neue Zwiebeln zu ziehen. Da bin ich ja mal gespannt.

Die Zuckererbsen wachsen tatsächlich noch und haben schon lecker Schoten dran. Ich hatte ja nicht mehr so wirklich dran geglaubt gehabt, dass da noch was drauß wird, aber so kann man sich täuschen. Aber bei dem Wetter zur Zeit ist das auch kein Wunder, das alles wächst und gedeiht.

Die Tomaten, unsere Sorgenkinder. Dieses Jahr scheint echt der Wurm drin zu sein. Es fing so gut an mit den Tomis bis, ja bis das Wetter anfing verrückt zu spielen. Viele Früchte sind abgefallen, einige Pflaanzen haben die Braunfäule oder sind verbrannt.  Ich habe noch versucht zu retten was zu retten ist, aber einige Sorten wie zum Bleistift die Cuor due Bue oder die Celsior können wir wohl unter Ulk verbuchen. Die werden wohl nichts mehr. Im nächsten Jahr entweder weniger Tomis oder statt 2-reihig nur 1-reihig.

Dieses riesenunkraut hier sind die pastinaken. Ich glaube an Qurzelgemüse sind sie das Einzige was wirklich wächst und das richtig gut. Im Vordergrund, da wo ein paar Tagestes zu sehen sind, standen ja die lila Kohlrabi. Die haben wir rausgemacht, bevor noch mehr durch den Regen aufplatzen. Die zwei Blumenkohl hat es uns auch entschärft (Schnecken) und die Radieschen (Black Spanish Round und Wassermelone) ebenfalls. Erst waren kaum Schnecken on Tour, aber jetzt da schiesen die Biester wie Pilze aus dem Boden. 

Die Zwiebeln haben wir auch rausgemacht. Diese Sorten, die wir diesses Jahr hatten (Red Karmen und Sturon), die stecken wir nicht mehr. Entweder sind die Zwiebel verfault, haben sich in Luft aufgelöst oder haben nur Grün gebildet. Bei einer Sturon haben sich 6 kleine Tochterzwiebel gebildet, sieht voll süß aus. Mama Zwiebel und ihre Kleinen.

Unsere paprikapflanzen haben viele viele paprika dran. Noch sind sie grün, aber ich will sie wenigstens bis ins gelbe abreifen lassen, da ich keine grünen Paprika mag, weil die mir zu bitter sind. Nächstes Jahr gibt es auf alle Fälle wieder Paprika, natürlich selbstgezogen.

Schwiegermutti wächst auch wie man schön sieht. Die Pflanze habe ich hochgebunden, damit die Gurken bei dem miesen Wetter nicht unnötig auf der Erde liegen. Die Platten habe ich aaber trotzdem noch gelassen. Es hängen noch viele kleine Schwiegermütter an der Pflanze.

Die Luffa wachsen und wachsen und wachsen, was auch sonst. Erst wollten sie gar nicht und nun komm ich kaum nach mit Klettermöglichkeiten bauen.

Eine Luffa, die schon geblüht hat. Davon hängen einige an den pflanzen dran. Vielleicht, aber nur vielleicht habe ich ja doch Glück *ganz doll Daumen drück*

Dieser Wildwuchs sind normale rote Radieschen und die Eiszapfen, die ich zwischen die Schwarzwurzeln gestreuselt hatte und blühen lassen will.

Eine Radieschenblüte...

... und Samenschoten der Radieschen.

Ringelblumen über Ringelblumen. Die kommen nächstes Jahr wieder in den Garten. Mal sehen, da haben sich schon einige Samen auf den Weg zur Erde gemacht. Bin gespannt, wo die dann wachsen. ich muss aber auch mal wieder ein paar Blüten abschneiden für Ringelblumenzucker, damit ich für den Winter welchen da habe.


Liebe Grüße
Anna

Kommentare:

  1. Oh, wie schön!
    Die Ringelblumen sind ja eine wahre Wunderwaffe :)

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  2. Danke Jule :)
    Ja das sind sie, eine wahre Wunderwaffe. Und schmecken tun sie auch noch lecker. Pur nicht unbedingt, da schmecken sie wie Wiese, aber als Tee oder eben Zucker... himmlisch :)

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-