Mittwoch, 16. April 2014

Neues von der Vorzuchtfront...

Bei meinen Vorzuchten hat sich wieder so einiges getan. Neues, was ich noch gesät hatte, treibt und anderes hat leider die Hufe hochgerissen. Aber das ist ja normal.... wie bei allen Lebewesen... der Stärkere überlebt!

Hier sind die Tomaten zu sehen. Die Pflanzen die sich in den BuMi-Bechern befinden habe ich erst vor kurzem da hinein getan, weil die papptöpfchen angefangen hatten zu schimmeln und ich nicht so unbedingt wollte, das der Schimmel evtl. in die Pflanzen geht. Einige entwickeln sich gut und andere dümpeln so vor sich hin. In den vorderen Papptöpfchen, in denen die Tomaten sind, die ich später gesät hatte, tut sich auch schon einiges. Ob die Harzglut überlebt, wer weiß. Momentan ist sie am vergeilen, aber ich werde das Töpfchen mit Erde auffüllen und dann sollte alles wieder gut sein bei ihr. 

5 von 6 gesäten Chilis in dem kleinen Mini-Gewächshaus vom Discounter haben gekeimt. Ein Samen ist wohl tot, den er sieht ziemlich ungesund aus. Ich werde noch einen neuen säen und vielleicht kommt da noch ein kleines Chilipflänzchen bei raus. Es kann sein, das der eine Keimling ohne Kopf bleibt, den er kann die Samenhülle nicht abstreifen, da sie zu fest ist. Ich kann dem Kleinen aber auch nicht helfen, da ich ihn sonst kaputt machen würde. Ich warte mal ab, vielleicht schafft er es noch und wenn nicht dann muss ich ihn wohl wegwerfen.

Manchmal frage ich mich wirklich was für seltsame Wege die Natur geht. In der Schale befinden sich 4 Samen der Canna Indica (Wildform). Ich hatte die Samen erst ca. 6 Wochen in Erde gehabt, aber es tat sich nichts. Im Internet habe ich dann einen Tipp gefunden, den ich sofort ausprobiert hatte. Ich holte die Samen aus der Erde, spülte sie ab und feilte sie an. Genau, die Samen müssen wohl angefeilt werden damit sich schneller ein Keimerfolg einstellt. Die Samen sind aber auch hart wie Granit. Danach kamen sie in die Schale mit Wasser und ab auf die Heizung oder in die direkte Sonne. Und siehe da... bei zweien zeigt sich schon ein Wurzelaustrieb. Aber anstatt dort heraus zu wachsen, wo ich gefeilt hatte, wächst der Trieb aus einer anderen Stelle heraus aus der knochenharten Schale. Die zwei kleinern Punkte da im Wasser, sind die Stückchen die die Triebe weggesprengt haben. Warum denn auch den einfacheren Weg gehen, wenn es auch einen schweren gibt. Aber vielleicht hat das auch den Sinn, das die Wasserversorgung in den Samenkern so nicht unterbrochen wird, wer weiß.

Die Senna siamea machen mir momentan Sorgen. Von den ursprünglichen 4 ist eine eingegangen. Gut, die die eingegangen ist war die verkümmerte, damit kann ich leben. Nun mickert aber auch noch die eine, die sich als erstes so gut entwickelt hatte. Sie trocknet vor sich hin und ich habe noch nicht rausgefunden was sie hat. Ich habe sie in etwas größere Töpfchen pikiert, da es sich bei den Bäumchen um Tiefwurzler handelt und ich nicht will, das sich die Wurzeln am Topfboden kräuseln oder nicht weiterwachsen können, weil sie keine Freiheit nach unten hin haben.

Nun ja, bei den mir unbekannten Samen bei denen ich davon ausgehe, das es sich um irgendeine Akelei handelt, gucken auch schon welche aus der Erde raus. Mehr gibt es dazu gerade nicht zu schreiben, außer abwarten und Kaffee trinken wie sie sich weiter entwickeln.

Na, erkennt ihr sie wieder? Richtig, es sind die kleinen Paprika, die ich jetzt aus der viel zu eng gewordenen Schale auseinander pikiert habe. Jedes Pflänzchen hat ein eigenes Töpfchen bekommen. Insgesamt haben von den ursprünglich 45 gesäten sich 39 entwickelt und sehen sehr gut und kräftig aus. Nach Ostern gehen somit nun einige auf große Reise einmal quer durch Deutschland und ich hoffe sehr sie kommen alle heile bei der lieben Birgit an. Die anderen, die meine Schwester und die Freundin meines Vatis haben wollen, werde ich auch nach Ostern hinbringen. In den Töpfchen, wo nichts zu sehen ist, da sind Sonnenblumenkerne drin. Mein Männe mag total gerne Sonnenblumen haben, aber wenn ich die Kerne gleich in den Garten gestreuselt hätte, die hätten nicht lange überlebt. Also lieber vorziehen und somit garantieren, das etwas wächst und nicht weggefuttert wird.


Ein wenig schwer zu erkennen, aber in dem Plastikeierkarton regt sich auch schon etwas. Und ganz besonders freue ich mich, das sich schon 2 von 4 Luffasamen, die ich ja von einer lieben Tauschpartnerin bekommen habe, dazu entschieden haben zu keimen. In bin noch ein wenig unschlüssig, ob ich die Luffa (Schwammgurke) in den Garten setze, falls ich die Pflänzchen durchkriege oder ob ich sie auf dem Balkon wachsen lasse, was auch gut gehen soll. Ich entscheide das dann wohl je nach Wetterlage. Bei der Mexikanischen Minigurke, die in den anliegenden vier Kuhlen liegen, tut sich noch nichts.

Und in den letzten 2 Kuhlen seht ihr 3 von ursprünglich 4 gesäten Gurkensamen. Eigentlich hatten alle 4 getrieben, aber eine ist vertrocknet. Die Kerne hatte ich letztes Jahr aus den Gurken gepullt, die ich von Schwiegermutti bekommen habe. Was es für Gurken sind... tja, keine Ahnung. Einfach überraschen lassen.

Liebe Grüße
Anna

Kommentare:

  1. Das sieht richtig gut aus bei dir und die Tomaten sind wirklich fleißig! Die riesige Gruppe Paprika ist ja witzig! Wie viele behältst du denn dann?

    Liebe Grüße,
    Claudi

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    1. Dankeschön :)
      Uff, gute Frage. Also mind. 10 wollen wir behalten. Und die, die bis jetzt noch nicht vergeben sind, da findest sich bestimmt auch noch jemand. Die Chilis haben wir ja auch noch, da reichen die 10 Paprika locker.

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. Ich rate bei der Gurke zum Balkon! Früher hatte ich auch so viel vorgezogen, auch Sonnenblumen, alles wurde ratzekatz abgefressen. Es ist ein Leid! Da gibt man sich so viel Mühe! Alles über Nacht, sehr frustrierend. Und Chemie möchte ich nicht im Garten haben. Tomaten mögen die Schnecken nicht so gern, die hatte ich immer draußen. Da war nur die Fäule ein Problem.

    Ach, ich drücke Euch einfach ganz feste die Daumen! Alles sieht sehr toll aus bei Dir und es kommt schon noch genug durch.

    Liebe Grüße, Christiane

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    1. Danke für deine lieben Worte :)
      Ja, es ist schon ein Leid mit den Schnecken, da hast du recht. Seit ca. 4 Wochen muss ich nun schon mit Schneckenkorn durch den Garten rennen, dabei hat das Gartenjahr noch nicht mal richtig angefangen :( Ich denke auch das ich das, was mir wichtig ist (einige Tomatensorten, die Luffa...), das ich das irgendwie auf dem Balkon unterbringe. Männe wird zwar die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber da muss er eben durch :D Wie du schon geschrieben hast, man gibt sich soviel Mühe und es soll ja letztenendes nicht ganz umsonst gewesen sein :)

      Liebe Grüße
      Anna

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  3. Irgendwann werde ich auch wieder einen Garten haben und ziehe wieder meine eigenen Sachen! Beneide dich gerade etwas.

    Lg Susanne

    http://muckelie.blogspot.ch/

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    1. Ach was, nicht beneiden, bitte. Du hast bestimmt irgendwann wieder einen Garten und dann kannst du wieder zwischen den gärtnerischen Höhen und Tiefen schweben :)
      Du und dein Männe, ihr fahrt durch die USA!!! Muss das traumhaft sein.
      DAS ist ein Grund ein wenig grün vor Neid zu werden ;D

      Liebe Grüße
      Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-