Dienstag, 25. März 2014

Was wurde aus der Vorzucht...

Seit Tagen regnet es jetzt schon Bindfäden und es macht echt keinen Spass mehr. Wir können nicht in den Garten und dabei ist noch einiges zu machen. Den alten Kirschbaum schneiden, noch ein paar mehr Beete anlegen, eine neue Kompostecke bauen, noch einiges unter die Erde bringen, die Äste von Bäumen/Sträuchern schneiden und auf einen Haufen tragen für das Hexenfeuer... Es ist also noch viiiiiel zutun, aber bei dem Wetter? Keine Chance smilie_tra_186.gif

Da gerade mal eben die Sonne ein wenig hinter den dunklen Wolken hervor geschielt hat, habe ich mal ein paar Fotos von meiner Vorzucht gemacht... einiges ist gelungen, anderes widerrum nicht.

Den Paprikas geht es super. Es keimen immer noch welche, also ist fast die ganze Saat aufgegangen. Die Keimlinge sind jetzt fast 1 Monat alt, kräftig und einige bekommen schon ihr erstes Blattpaar. Wenn sich dieses gut entwickelt, werde ich die Kleinen pikieren. 

Die Tomaten, nun ja... es handelt sich bei allen um ertauschte und die Keimquote ist nicht schlecht. Von den zehn gesäeten haben neun gekeimt. Denoch sind mir drei eingegangen und ich musste diese nochmal neu säen. Ich habe nicht das erste Mal Tomaten selbst gezogen, aber diese hier mickern ganz schön rum, sowas hatte ich auch noch nicht. Ich werde das mal weiter beobachten und versuchen alle über den Berg zu bringen.

Den schwarzen Stockrosen geht es auch soweit gut, von den sechs gekeimten sind mir zwei eingegangen. Ich werde sie heute noch pikieren, damit ihre Wurzeln genug Luft nach unten haben, da es sich um Tiefwurzler handelt.

Das Mittagsgold hält sich auch super. Das Foto ist zwar etwas unscharf, aber ich denke man kann denoch gut die kleinen Pflänzchen sehen mit ihrem ersten richtigen Blattpaar. Das sind diese langen schmalen Schwuppen (Blätter).

Ja, die Strohblume wächst was das Zeug hält und das schlimme ist, ich weiß nicht wohin mit den Kleinen. Denen wird es bald zu eng in dem Topf, aber sie sind noch viel zu klein um in den Garten zu können. Das würden sie nicht überleben. Ich werde sie demnächst in einen großen Sack setzen, damit sie mehr Freiheit haben und wenn es soweit ist kommen sie in den Garten.

Die Senna siameen entwickeln sich prächtig, da bin ich besonders stolz darauf. Sie entwickeln auch ihr erstes Blattpaar, welches ganz klein und fein ist. Von den vier gesäeten haben erst zwei gekeimt, das sind die beiden Großen und dann kam noch ein Nachzügler. Ihre Keimblätter habe ich von dem Samenkorn befreit, sonst wäre sie eingegangen. Sie haben schon angefangen braun an den Keimblattspitzen zu werden, was man auch ein wenig sieht. Ich hoffe ich bekomme die Kleine auch noch durch.

Die Honigmelonen und die Wassermelonen sind mir vergeilt. Ich habe noch einige in Töpfchen, aber ich glaube nicht das sie noch etwas werden. Wenn die Zeit ran ist, werde ich noch welche direkt aussäen.
Einige Dahlien sind nicht gekeimt, eben so wie der Rote? Sonnenhut, da tat sich gar nichts und auch die rosa Stockrose wollte einfach nicht. Von den Sommerastern haben auch nur ein paar klägliche Pflänzchen überlebt, aber ob ich die durchbringen kann bzw. ob sich das lohnt wage ich zu bezweifeln.
Der Blumenkohl und der Broccoli hatte eine sehr gute Keimrate, aber die jungen Triebe sind mir ja so schnell vergeilt, das ich beides nochmal in der Direktsaat aussäen werde, wenn die Saatzeit ist.
Den Tropischen Oleander habe ich nochmal ausgebuddelt und das Korn vorsichtig mit einem Messer gespalten ohne die innen liegenden Samen zu verletzen. Dann habe ich sie wieder eingebuddelt, kräftig gegossen und eingetütet.


In meiner Samenkiste fand ich noch einige Samen, von denen ich nicht mehr weiß, was sie mal werden sollen. Ich habe spaßeshalber mal von den kleinen schwarz glänzenden Körnchen welche gesät. Es könnte sich dabei um Akeleisamen handeln, denn sie sehen deren Samen ziemlich ähnlich. Ich hatte mir die getrockneten Samenstände letztes Jahr abgemacht und es waren keine Blüten mehr dran, die mir hätten helfen können die Samen zu identifizieren.
Na mal schauen ob sich da was tut.


Liebe Grüße
Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-