Dienstag, 18. März 2014

Unsere neue Beetumrandung Marke Eigenbau..

Heute Vormittag bin ich mal mit dem Fahrrad in den Garten gefahren, um zu gucken ob nach dem Regen und dem Sturm noch halberwegs alles steht.
Und siehe da, es steht noch alles, warum auch nicht. Soviel haben wir ja (noch) nicht im Garten was wegfliegen kann.
Vor ein paar Tagen hatte ich ja mal erwähnt, das ich so einige Hölzer von meinem Vati mitgebracht hatte, von den Bäumen die er gerschnitten hatte. Da wusste ich noch nicht so recht was ich denn daraus machen kann. Ideen hatte/habe ich einige, aber mit der Umsetzung haperte es noch ein wenig. Da wir noch keine Beetumrandung hatten und uns die die es zu kaufen gibt, entweder nicht gefallen hatten oder uns schlicht und einfach zu teuer waren (... für 1!!! Stück dünne schlecht verarbeitete Plastikbeetumrandung, die schon beim blossen ansehen kaputt gegangen ist, wollten einige Geschäfte satte 2.00€ - 3.00€... smilie_sh_080.gif ) und die Holzumrandungen zum ausrollen uns auch nicht so wirklich gefielen, naja, meinem Mann schon, aber vom Preis her waren sie auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, haben wir es sein gelassen und nichts gekauft.

Aber wie heißt es so schön... selbst ist die Frau.
Ich schnappte mir die Hölzer, Hammer, Nägel und eine Säge und baute ganz einfach selbst eine Beetumrandung für unseren Garten. Nebenbei, wenn die Äste zu kurz waren oder nicht ausreichten, sägte ich oder mein Mann hinter unserer Hütte den toten Baum (... was auch immer das mal für einer war) gleich zum großen Teil mit um und ich nutze die so gewonnen Äste ebenfalls.

So sieht unser Garten jetzt mit der Umrandung aus. In dem schmalen Beet am Wegesrand habe ich etliche Blumenzwiebeln- und knollen drin. Zum Teil weiß ich gar nicht mehr was da alles drin ist...

Hier nochmal ein Stück Beetumrandung von einer anderen Ecke aus fotografiert...


... und hier nochmal ein Teil aus der Nähe geknipst.
Wie ihr seht, habe ich das alles ganz schlicht und einfach zusammengezimmert. Da ich die Äste, die in der Erde stecken vorher nicht angespitzt hatte, hatte ich erstmal ein wenig rumgeeiert und probiert wie ich die am besten in die Erde bekomme. Ich hätte da einfach mit dem Hammer drauf gedroschen bis sich was tut, aber Männe hatte die zündende Idee. Er hat mir einen alten Besenstiel mit der Axt angespitzt. Dann hat er die Umrandungsteile kurz in den Boden gedrückt, so das Abdrücke zurück geblieben sind und hat den angespitzten Besenstiel mit dem Haupt der Axt in den Boden geklopft und den Stiel im Kreis gedreht. Wieder weiter rein geklopft, wieder im Kreis gedreht und so weiter. Das erleichterte mir die Arbeit ungemein und so klopfte und drehte ich was das Zeug hielt. Nachdem alle Löcher fertig waren, nur noch die Beetumrandungsteile in die Löcher stecken, noch ein wenig reinklopfen und richtig fest einbuddeln und fertig.
Behandelt habe ich das Holz auch nicht. Wenn was morsch wird, wird es ausgewechselt und gut ist.

Ich muss sagen, es sieht richtig toll aus und hat einen gewissen Charme, mit seiner Schiefheit  smilie_happy_256.gif

Bei den Blumen tut sich auch schon so einiges und der Regen hat wirklich gut getan. Neben ein paar Schwertlilien (... keine Ahnung was für Sorten, da diese auch ertauscht sind) und ich glaube es sind die Allium Moly die da noch aus der Erde linsen, hat sich auch der Zierlauch dazu entschieden mal zu gucken was draußen los ist.

Zierlauch mit Töchterchen?...
... und nochmal von oben.

Liebe Grüße
Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-