Dienstag, 30. Dezember 2014

Etwas unschlüssig...

Wie ihr ja oben lesen könnt, bin ich momentan wirklich unschlüssig und das nicht erst seit gestern. Ich überlege nun bestimmt schon seit paar Wochen, hin und her ohne das geringste Ergebnis.

Es geht um folgendes...
... ihr wisst ja, das ich neben unserem Garten noch eine andere kleine Leidenschaft habe... das häkeln. Hier auf das Blog habe ich euch ja schon einige meiner "Werke" gezeigt. Und ich habe noch viele viele, die ich euch und der Welt nicht vorenthalten möchte. Die Arbeiten sind nicht immer schön, dafür aber meistens selten und mit Liebe gemacht smilie_happy_331.gif

Das Ding an der ganzen Geschichte ist, das ich das Blog hier schon gerne als das belassen möchte was es ist... ein Gartenblog. Deswegen bin ich am überlegen, ob ich nicht noch ein zweites Blog gestalte, nur mit meinen Häkelsachen, damit das hier nicht zu sehr überhand nimmt. Da würde ich sämtliche Posts und eure Kommentare dazu in eine eigenes Blog übernehmen.
Oder gefällt es euch besser, wenn ich hier ab und an ein paar Arbeiten zeige?

Was meint ihr? Immer raus damit, nur nicht hinter den Berg halten  smilie_happy_305.gif


  Liebe Grüße
Anna

Sonntag, 28. Dezember 2014

Erster Schnee und ein liebes Dankeschön von mir...

Meine lieben LeserInnen, ich hoffe doch ihr habt Weihnachten gut überstanden smilie_happy_339.gif
Wir haben es halberwegs gut überstanden. An Weihnachten waren wir bei meinen Schwiegereltern und ich sag euch, meine Schwiegermutter, die muss echt aufhören so gut und vorallem soviel zu kochen smilie_sh_079.gif Es gab Entenkeulen (... oder waren es Gänsekeulen?), selbstgemachte grüne Klösse, Rotkraut, Sauerkraut, Rosenkohl, lecker Soße, ein Gläschen Rotwein... boah, wirklich, man platzt danach. Aber es war soooooo lecker.
Also Schwigermutti, falls du wieder hier schnüffelst... danke nochmal für diesen tollen Tag und das unverschämt leckere Essen smilie_love_239.gif
Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei meinen Eltern und da ging es ja gleich weiter mit Essen. Mittags gab es Ente, dazu, mit gerösteten Brotstückchen gefüllte Klösse und selbstgemachtes Rotkraut. Und natürlich Soße, viel Soße. Und auch das war einfach nur Lecker. Abends gab es Würstchen, Bockwürstchen und Vati's berühmt berüchtigten Abbernsalat (Kartoffelsalat). Meine Schwestern und mein Männe, wir haben erstmal bald eine große Flasche Kräuter weggemacht, nur um den Magen irgendwie zu beruhigen. hat gut geholfen, aber abends da gab es gratis Magendrücken, fein fein. Tja und am 2. Weihnachtsfeiertag haben wir einfach eine ruhige Murmel geschoben, nur Männe und ich. Es gab auch kaum was zu essen. Hätten wir noch irgendwo hingemusst und hätten dort auch noch essen sollen, wir wären schreiend weggerannt smilie_sh_020.gif
Alles in allem war es aber schön.

Und man glaubt es kaum, abends am 1. Weihnachtsfeiertag, fing es an zu schneien. Nicht viel aber, es hat geschneit. Waar leider zu dunkel für Fotos, Männe hat es probiert. Und in der Nacht vom 1. zum 2. Weihnachtsfeiertag hat es so doll geschneit, das sogar was liegen geblieben ist...

Schnee... flauschiger luftiger Schnee...
Da haben wir doch noch unseren Schnee bekommen smilie_happy_340.gif


Vor Weihanchten fand doch bei der lieben Sigrun von Unser steiniger Stadtgarten eine Verlosung statt, die "Neapel Charity Aktion". Ich hatte daran teilgenommen und die Aktion auch hier auf das Blog verlinkt. Hier *klick* könnt ihr nochmal sehen, worum es denn da eigentlich ging. Eine tolle Aktion war das, welche auch sehr viel Zuspruch erhalten hat.
Tja und was soll ich sagen, ich war unter den Gewinnern. Ich konnte es kaum glauben, ich habe mich so gefreut.

Einen schlichten weißen Brief hatte ich aus dem Briefkasten gefischt und seht mal was drinnen war...


... eine total süße Karte mit lieben Worten von der Sigrun, ich weiß gar nicht was ich sagen soll smilie_verl_024.gif.
Und der wunderschöne Stern ist der "Gewinn". Er besteht aus gerolltem Zeitungspapier, ein Recyclingprodukt aus Vietnam. Das man aus Zeitungen so tolle Sachen machen kann, einfach toll.


... nochmal ein Stückchen aus der Nähe, der Stern...

Nochmals vielen vielen Dank an Dich, liebe Sigrun, ich habe mich sehr darüber gefreut smilie_love_239.gif.

Liebe Grüße
Anna

Mittwoch, 24. Dezember 2014



In diesem Sinne wünsche ich euch, meine lieben Leser, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben, lauter leckeres Essen und einen fleißigen Weihnachtsmann!

Liebe Grüße
Anna

Samstag, 20. Dezember 2014

Dienstag, 16. Dezember 2014

Schwarzwurzelernte...

Vor etlichen Wochen hatte ich ja mal geschrieben, das ich die Schwarzwurzeln ernten will. Das hat sich aber noch etwas hingezogen, da ich einfach keine Zeit hatte nochmal in den Garten schauen zu gehen. Zumal ja alles fertig und winterfest ist.
Gestern war ich mit meiner Schwester gewesen. Sie musste nochmal in ihren Garten die Rosensträucher hochbinden oder sowas und da bin ich mitgegangen. Ganz schön kahl sieht er aus, unser Garten. So leer, so düster, so fad, einfach so nach nichts.
Zum Glück war der Boden noch weich und so konnte ich die Schwarzwurzeln relativ gut rausholen. Ich habe in meinen gefühlten 100 Gartenbüchern gelesen, wie man sie am Besten rausmacht. Dazu hebt man neben einer Reihe einen Graben aus und sticht dann mit dem Spaten hinter den Schwarzwurzeln ein und drückt sie auf den Graben zu. Das hat sich wirklich gut gemacht.

Hier nochmal zur Vernaschaulichung aus einem meiner Gartenbücher. (Winfried Titze - Frisches Gemüse aus dem Garten, 1987)

Eine gute handvoll habe ich ernten können. Sie sind jetzt nicht so sonderlich rank und schlank, aber für mich reichen sie allemal. Mein Mann verschmäht ja dieses leckere Gemüse. Aber Spargel ist der gnädige Herr komischerweise.

Die dickste Wurzel habe ich natürlich geköpft. Sofort trat der weiße Saft heraus, der dafür verantwortlich ist, das man beim putzen der Wurzeln braune Finger bekommt. Das ist ähnlich wie beim Saft vom Löwenzahn.

Zuhause habe ich sie unter lauwarmen Wasser abgespült, da sie vor lauter matschiger Erde nicht zusehen waren. Hier mal zwei Exemplare die dem Aussehen der Schwarzwurzeln sehr nahe kommen..

... während diese hier schon eine sehr ulkige Form hat. Einen Gummi zwischen die Gabeln gespannt und man hätte eine prima Steinschleuder. Aber eher bricht die Wurzel ab.

Beim putzen habe ich mir Gummihandschuhe angezogen. Die Wurzeln habe ich dünn mit einem Sparschäler geschält und sofort in Ztronenwasser gelegt. Tut man dies nicht werden die Wurzeln unansehnlich braun wie zum Bleistift beim Apfel schälen. Die Stangen habe ich in ca. 4 -5 cm lange Stücke geschnitten und in frischen Zitronenwasser gut 3 Minuten blanchiert. Nach dem blanchieren wurden die Stücke sofort in Eiswasser getan. So behalten sie ihre weiße Farbe. Auskühlen lassen und einfrieren. So sollen sich die Schwarzwurzeln ca. 5 Monate halten. Auch sollten sie gefroren verwendet werden. Kann ich gut nachvollziehen. Würde man das Gemüse erst auftauen, dann hat man entweder Gummi oder gleich Matsche in der Schüssel. Ist mir mal beim Kohlrabi passiert.


Liebe Grüße
Anna

Freitag, 12. Dezember 2014

Ich will endlich Schnee...

Ich mag Schnee... ich liebe Schnee...ich bin ein Wintermensch!!!
Jedes Jahr freue ich mich aufs Neue auf den Winter und das es ja schön schneien mag. Aber Pustekuchen. Seid ca. 2 oder 3 Jahren fällt bei uns in der Region kaum noch Schnee und wenn dann nur ein paar Angstflöckchen. Klar, es schneit auch mal heftig, das der Schnee auch liegen bleibt, aber das tut er eben auch oft nicht lange.

Mönsch, was haben wir früher für Schnee liegen gehabt. Mein Elterhaus steht ja "oben am Berge", das hatte ich ja schon in einem anderen Post mal erwähnt. Im Winter sind wir immer mit dem Schlitten ins Dorf gefahren um einzukaufen. Ok, das tun wir auch jetzt noch, weil es einfach schön ist. Auto ist keines vorhanden und im Winter nutzt es eh nichts den Berg rauf. Da haben die Nubborn (Nachbarn) mit ihrem Allradantrieb schon zu kämpfen. Das Ende vom Lied ist, das sie ihr Auto auch oft unten stehen lassen müssen, weil sie nicht hoch kommen.
Kniehoch hatten wir den Schnee liegen, das wir kaum laufen konnten. Den lieben langen Tag nur am schneeschaufeln gewesen. Als Kinder sind wir oft auf, mit Schnee gefüllten blauen Säcken, den Kuhberg hintern Haus runter gerutscht. Ok, oftmals war da nicht viel mit bremsen und wir sind in der Bache gelandet. Oh was hat Mutti geschimpft, wenn wir mal wieder klitschnass vom rodeln nach Hause kamen. Spaziergänge im verschneiten Wald, herrlich. Ab und an sah man mal ein Reh oder einen Hasen desweges hopeln. Und wenn man richtig Glück hatte, kreuzte auch mal ein Fuchs unseren Weg.
Das waren schon schöne alte Zeiten... Boah, wie das klingt. Noch nicht mal 30 Jahre auf dem Buckel und ich schwelge schon "in alten Zeiten".

Anstehend habe ich mal ein paar Fotos rausgekramt, die sind ca. 3 oder 4 Jahre alt. Da hatten wir noch ordentlich Schnee liegen. Entschuldigt bitte die relativ schlechte Bildqualität, aber die Fotos ahtte ich damals mit meinem alten Handy gemacht...









Liebe Grüße
Anna

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Ist das schon eine Sucht?

Also irgendwie habe ich gerade total einen Narren an den Sackboys gefressen. Ich spiele das Spiel zwar nicht, aber ich finde die Kerlchen einfach nur knuffig.
Gestern habe ich wieder einen fertig gemacht und in einer kleinen Tüte warten noch ein paar Einzelteile, das sie von mir zu einer fertigen Puppe zusammen gesetzt werden  smilie_frech_155.gif




Ich mag ja Horrorfilme total gerne und so habe ich mal versucht den Sacky ein klein wenig, naja, kaputt aussehen zu lassen.




Im Gegensatz zu den vorher gegangenen habe ich den Körper nicht mit Füllwatte gefüllt, sondern das innere mit einem Blümchenstoff ausgekleidet, so das man den Reißverschluss auf und zu machen und etwas in den Körper hinein tun kann.


Liebe Grüße
Anna
 

Sonntag, 7. Dezember 2014

Noch mehr Sackboys...

Vor etlichen Monaten hatte ich euch ja schon einmal meinen gehäkelten Sackboy "Hardy" gezeigt *klick*
Dieser hat meinem Schwager, dem Bruder von Männe, wohl so gut gefallen, das er auch einen haben wollte. Ok, er wollte zwei smilie_happy_306.gif. Gut, da bekommt er eben zwei, einen blauen und einen dunkelgrünen.




Liebe Grüße
Anna

Dienstag, 2. Dezember 2014

Leichen überall, alle tot...

Wenn man pelzige Mitbewohner hat, in unserem Falle Katzen, dann ist das ja so eine Sache. Gerade bei unseren beiden, muss alles niet- und nagelfest sein. Da das aber nicht möglich ist, wird halt so gut es geht versucht, sie von ihren "fixen Ideen", wie sie ihr Personal ärgern können, abzuhalten. Schier ein Ding der Unmöglichkeit. Man sieht es ihnen nämlich an, wenn sie wieder irgendwas ausbrüten. Ganz im ernst, sie haben da diesen einen Blick drauf. Den kennen die Dosenöffner unter euch bestimmt auch.

Einmal kurz nicht aufgepasst und *schwupps*, ist das Kabel von die teuren Kopfhörer zerkaut. Oder man kommt vom einkaufen nach Hause und sieht die "Königin der Nacht" traurig auf dem Wohnzimmerboden liegen, weil eine der Katzen sie vom TV geschubst hat. Oder im ganzen Bad liegt Erde verstreuselt, weil eine der beiden dachte, in dem großen Kübel mit der riesengroßen Monstera (Fensterblatt) ist genug Erde, da schadet weniger nicht. Ganz gerne werden auch Wolleknäule durch die Stube gepfeffert und so zerschluddert und angekatscht, das ich sie nicht mehr weiter verwenden kann. Herr Wilson fand auch neulich meine Anordnung von Scilla und Puschkinia in einem Balkonkasten wohl nicht ganz so toll und hat umdekoriert, indem er alle Zwiebelchen ausgebuddelt und quer auf dem Balkon verstreuselt hat.

Ich könnte noch ewig so weiter machen... *seufz*.

Also manchmal nich, manchmal da.... ja... also wirklich, da könnte man... aber lassen wir das...

Und jetzt kürzlich, da hat es die Chilizucht erwischt. Wir waren nur kurz bei den Schwiegereltern und tja, nich. Ich weiß nicht wer von den beiden wohl im Matrix-Style vom Fensterbrett aus auf den Schrank gesprungen ist, naja, jedenfalls lag die Anzuchtpalette in ihrem ganzen Elend auf dem Fußboden. Alle Erde lag unten, die Pflänzchen tot, zerstört von den Krallen der Miezen, die ja noch in ihrem neuen "Sandkasten" buddeln mussten. Da war auch nichts mehr zu retten, ich hätte fenzen können, als ich mich mit Schaufel und Besen bewaffnet hatte, um die Leichen zu entsorgen.

Also manchmal nich.... da könnte man....

Tja und es will natürlich wieder keiner gewesen sein. Da gucken sie einen an mit ihrem großen Augen, streichen einem um die Beine, mauzen herzerweichend. Da kommt meinerseits meistens nur noch ein Stoßseufzer a la "Ist nun nicht mehr zu ändern" und die Chilizucht wird eben doch ins nächste Jahr verschoben. Aber diesmal unter strengeren Vorsichtsmaßnahmen.

Liebe Grüße
Anna

Freitag, 28. November 2014

Kleiner Rundgang durch mein Heimatdörfchen...




Hier stand mal eine riesengroße sehr alte Kastanie. Sie ist aber schon etliche Jahre weg. Sie wurde gefällt, weil ihr Krone immer mehr in die Stromleitungen einwuchs und sie sich immer mehr der Straße zuneigte.

Ein großer, mit Efeu zugewucherter Walnussbaum.

Eine auf dem Boden rankende Pflanze mit schönen lila Blüten. Den Namen weiß ich leider nicht.

Hier sehr ihr zur linken unsere ehemalige Sparkasse. Seit ca. 2 Jahren, wenn ich nicht irre, ist sie nun schon raus dort. Was aber mehr als blöd ist, besonders für die älteren Leute. Die nächste Sparkasse ist kilometerweit in den Nachbarstädtchen und dort kommt man sehr schlecht hin, wenn man kein Auto hat oder jemanden hat der einen fährt. Die Busverbindungen aus dem Dörfchen raus und rein sind ebenfalls ein Witz. Jetzt kommt wenigstens 1x in der Woche ein mobiler Sparkassenwagen, wo man seine Bankgeschäfte erledigen kann. Nun befindet sich in dem Gebäude nur noch die Gemeindeverwaltung. In dem Gebäude zur rechten hatte ich in meiner Schulzeit vor Anno 1800 noch Werkunterricht. Gibt es das überhaupt noch? Aber seit der Schließung unserer Schule, trotz Protesten mit allem drum und dran, im Jahre 2004 findet dort natürlich auch kein Unterricht mehr statt. Zumal unsere Schule erst ein Jahr vor der Schließung saniert wurde. Ich meine, hallo? Erst Geld reinpulvern und dann dicht machen. Und dann wird sich gewundert, warum die Kinder nicht mal mehr bis 3 Zählen können. In dem Gebäude wohnen nun auch Leute. Hinter der Hecke sieht man noch das Bahnhofssignal. Vor vielen vielen Jahren fuhr tatsächlich mal ein Zug durchs Dörfchen, es gab sogar einen kleinen Bahnhof.

Ganz im Hintergrund ist unsere Kirche zu sehen, bekannt für ihr Bronzenglockengeläut. Rechts daneben sieht man ein Stück vom Kretscham. Dieser feierte im Jahr 2002 sein 500-jähriges Bestehen. Früher fanden hinten im großen Saal immer die Faschingsfeiern statt, Modellbahnaustellungen, Tanzveranstaltungen, Schützenbälle und ganz früher, in den 50er Jahren, gab es sogar ein kleines Kino. Heute hat der Kretscham seinen Glanz von damals verloren. Es finden kaum noch Veranstaltungen statt und wenn ich den Buschfunk richtig verstanden habe, ist der große Saal sogar geschlossen. Es verirren sich kaum noch Leute dahin. Unser Dörfchen stirbt aus. Es kommen kaum noch Touristen, die ganzen ortsansässigen Firmen gehen kaputt, die Menschen verlieren ihre Arbeit, die jungen Leute machen weg und es ziehen kaum mehr neue Leute hier her, weil es einfach nichts gibt, bzw. nichts mehr gibt, wofür es sich lohnt sich dort ein Häuschen zu kaufen oder zu bauen. Und der Bürgermeister, ja, der gibt das Geld lieber für sinnlose Spielereien aus, als unser Dörfchen wieder attraktiver für Touristen und potentielle Häuslekäufer zu machen. Eine dieser sinnlosen Spielereien sieht man unterhalb der Kirche. Ein großer Parkplatz, den kaum einer nutzt und Toiletten, die immer zugeschlossen sind. Rausgeworfenes Geld. Und ganz zu schweigen von einer ehemals geraden Straße, die eine Kurve verpasst bekommen hat. Hä??? Links neben dem Brunnen befindet sich noch eine Kneipe (nicht mit im Bild). Da sind wir früher auch gerne mal ein Bier zischen gegangen und ganz ganz früher war es Vatis Stammkneipe, wo er Freitagabends immer zum Doppelkopf spielen hingegangen ist. Jaja, wie die Zeiten sich ändern...

Kleiner Springbrunnen in einem Vorgarten.

An allen Straßen, auf den Wiesen, den Feldern und Koppeln sieht man Katzen.

Noch eine Katze...

...und noch eine.

Blick auf eine Koppel auf der Schafe weiden. Die verstecken sich nur gerade, sind wohl etwas Kamerascheu.

Die Straßen durch's Dorf sind weitestgehend noch gepflastert. Da hoppelt man immer so schön wenn man im Auto sitzt. Mit dem Gegenverkehr ist da auch so eine Sache, einer muss immer ausweichen und zur Seite fahren, den zwei Autos nebeneinander haben keinen Platz.

In manchen Gärten oder vor den Häusern blühen noch einige Tagetes, die der Kälte trotzen. Während alles andere um sie herum eingeht oder erfriert, stehen sie immer noch, unerschütterlich wie eine 1.

Sogar ein paar Pilze gucken noch vorwitzig aus dem Laub heraus.

Eine alte Weide am Straßenrand.

Was manche so für Mist auf der Wiese hinterm Haus liegen haben ist sagenhaft. Das Gerümpelt liegt schon gut an die 15 Jahre dort und es wird nicht besser.

Das hier müsste der "Derry" sein, wenn ich nicht ganz schiele.

Manche Eckchen sind etwas wild, weil sich keiner darum kümmert oder kümmern will. So hat die Natur freien Lauf und wächst und wuchert wie sie mag.

Liebe Grüße
Anna

Sonntag, 23. November 2014

Erstmal chill'n...


Einen schönen sonnigen Sonntag wünsche ich euch!

Liebe Grüße
Anna

Donnerstag, 20. November 2014

Luffaschwamm ernten...

So mit o, gestern war es endlich soweit. Ich habe die Luffa auseinander genommen, um an den Schwamm zu kommen. Das Endergebnis kann sich, dafür das ich sie das erste Mal angebaut hatte, durchaus sehen lassen smilie_happy_340.gif
Ich hatte einen Tag zuvor schon einmal zu Testzwecken eine Luffa zerlegt. Also nicht wundern, wenn in der Fotostrecke nur noch 3 vorhanden sind.

Nun denn, fangen wir an...

Auf dem ersten Foto sind die Luffa noch in ganzem Zustand. Sie sollten wirklich beim drauf klopfen hohl klingen, die Haut muss sich trocken anfühlen und beim drücken knirschen. Vom Gewicht her sollten sie in der Hand kaum mehr spürbar sein.


Als erstes wird der Blütenknubel, ich nenne ihn mal so, abgenommen. Das ist das Teil, wo die Blüte heraus kam, nicht zu übersehen. Das geht ganz leicht, er fällt auch meistens von alleine ab. Dann nimmt man zum Bleistift einen Eimer und schleudert die Gurke, mit der Öffnung nach unten, darin hin und her. So bekommt man am besten die schwarzen oder braunen Kerne heraus. Die, die nicht rausfallen, können später mit rausgespült werden.


Hier sieht man gut die trockene Schale und das Fruchtskelett oder den Fruchtkörper. Zwischen Schale und Fruchtkörper war ein etwa 1cm breiter Hohlraum. Beides war nur noch an vereinzelten Stellen durch dünne Fasern miteinander verbunden.


Die Schale ließ sich gut entfernen. Auch bei den anderen Luffa.


Die abgepulte Schale und das herausgelöste Fruchtskelett.


Es werden alle verfügbaren Luffa so in ihre Einzelteile zerlegt. Fruchtskelett zur Schwammgewinnung...


... Kerne zur Samengewinnung. Die sollten aussortiert werden, das sich Blindgänger (hohle, flache Kerne ohne spürbares festes Inneres) unter ihnen befinden können...


... und die Schale. Für die gibt es keine Verwendung, sie kann also weggeworfen werden.


Die Luffaschwämme können so aber noch nicht benutzt werden, sie müssen noch gereinigt werden. Das Fruchtfleisch ist zwar weitestgehend vertrocknet, aber es bleibt trotzdem noch etwas dran. Das ist das feine durchsichtige blättrige Zeug, was an dem Skelett hängt. Auch im inneren gibt es noch die Fasern, an denen die Kerne hängen, die müssen auch weg. Und falls beim rausschütteln nicht alle Kerne heraus gekommen sind, müssen die natürlich auch noch mit raus.


Die zukünftigen Luffaschwämme sehen nicht oder selten so aus wie z.B. in der Drogerie. Die in der Drogerie werden oft noch gebleicht, um sie schön hell zu bekommen. Es können durchaus auch helle Schwämme geerntet werden. Der in der Mitte kommt dem schon relativ nah. Die anderen beiden mit den braunen Stellen, sind aber genauso gut. Das braune sind zumeist Druckstellen vom drücken oder wenn sie liegend gelagert werden. Aber das soll nicht weiter stören, denn sie sind ja für den Privatgebrauch und nicht zum verkaufen.


Ich habe die Schwämme in der Badewanne abgespült. Dazu habe ich lauwarmes Wasser genommen und den Strahl der Düse auf "Hart" gestellt. So schießt das Wasser mit viel mehr Druck heraus und die Fruchtreste lassen sich so relativ leicht entfernen. Der Schwamm sollte aber immer mal geknetet werden, um zu fest sitzende Reste zu lösen. Das wird so lange gemacht, bis der Schwamm von allem "Unrat" befreit ist.
Wenn ihr das nicht im Bad machen wollt, dann geht es natürlich auch im Garten mit dem Gartenschlauch.


Bei mir hatte das pro Schwamm ca. eine halbe Stunde gedauert, bis er wirklich rein war. Am Ende bleibt nur noch ein grobes sauberes Fruchtskelett übrig.


So sahen alle 3 Luffa nach ihrer Spülkur aus. Manch braune Druckstellen sind geblieben, aber das ist nicht weiter schlimm. Das braune Gewebe hat genauso eine feste Struktur wie das helle. Der Schwamm erfüllt genauso seinen Zweck. Die Schwämme habe ich noch in der Badewamm ausgeschüttelt, damit das überschüssige Wasser ab ging.


Ich hatte noch ein Handtuch auf dem Boden ausgebreitet und die Schwämme darin eingeschlagen und sanft gedrückt, damit sie trockener wurden. Das Foto ist leider etwas verwackelt, aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, Herr Wilson hat mich geschubst.


Zum komplett trocken habe ich sie im Bad auf die Heizung gelegt gehabt.


Das Resultat kann sich sehen lassen. Oben ein nasser Schwamm und unten ein trockener. Der trockene sieht ein wenig so aus wie diese Instant-Nudeln, diese Ramen, die man in den Tütchen kaufen kann. Die Schwämme können noch kleiner geschnitten werden. Ich habe sie aber so groß gelassen.


Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Dafür das ich zwischenzeitlich das bangen hatte, ob sie überhaupt was werden, sind insgesamt 4 Schwämme mehr als ich erwartet hatte.
Die Kerne habe ich aussortiert, es waren leider mehr Blindgänger dabei wie ich dachte, aber ich habe noch ein paar gewinnen können, wo ich denke das sie keimfähig sind.
Auch den "Badetest" haben die Schwämme mit Glanz und Gloria bestanden. Der Peelingeffekt ist wunderbar, nicht zu grob und nicht zu fein, sondern genau richtig. Einem Peelinghandschuh steht ein Luffaschwamm in nichts nach.
Klar, die Luffaschwämme verschleißen schneller, halten also nicht so lange, aber hey... mehr Natur geht ja wohl kaum und das fast nahezu umsonst smilie_happy_331.gif
Nächstes Jahr werden sie auf jedenfall wieder angebaut, aber diesmal beginne ich mit der Anzucht viel eher.




Liebe Grüße
Anna